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Baustile in Südafrika

Besucher von Kapstadt erkennen den Stadtteil Bo-Kaap sofort an den vielen bunten Häusern, dem Markenzeichen des auch unter den Begriffen „Malaienviertel / Malay Quarter” bzw. “Cape Muslim Quarter” bekannten Bo-Kaap. Das etwa 1 mal 1 km große Bo-Kaap liegt zu Füßen des Signal Hill innerhalb der Kapstädter City Bowl. Ein weiteres Kennzeichen des Bo-Kaaps sind die engen Gassen aus Kopfsteinpflaster, die teilweise extrem steil von der Innenstadt Richtung Signal Hill führen. Zudem sind in dem Viertel viele Moscheen zu finden, ein Großteil der Bewohner sind Muslime. Der Stadtteil Bo-Kaap versprüht noch den Charme längst vergangener Zeiten, als sich im 17. und 18. Jahrhundert freigelassene Sklaven aus den ehemaligen kap-holländischen Kolonien am Hang des Signal Hills niederließen und ihre Kultur und Bräuche mitbrachten. Die Bauweise und Architektur hat sich kaum verändert. Heute präsentiert dieser Stadtteil als letztes Viertel das alte Kapstadt. Historische Gebäude stehen an jeder Ecke.
 
Aniston, heute eher Waenhuiskrans genannt, an der Südküste Südafrikas und nahe des bekannten Walortes Hermanns, ist ein reizvoller Ort für aufgrund des dort befindlichen über 200 Jahre alten Fischerdorfes (Kassiesbaai). Die rustikalen, einfachen farblich unauffälligen aber sehr hübschen und inzwischen teilweise restaurierten Fischerhütten laden zum Verweilen ein. Verwitterte Wohnwagen bieten hier erweiterte  Unterkunft für Aussteiger und kinderreiche Fischerfamilien. 
Ein farblicher Kontrast bilden die in Stroh eingedeckten Dörfer des Ndebele Stammes. Die Frauen des Stammes verzieren mit viel Mühe und bunten Farben die Hauswände und Mauerabgrenzungen der oftmals rund gehaltenen einräumigen Hütten.